DRK-Schwesternschaft Ostpreußen | Itzehoe
0 48 21 | 95 80 0

 

 

Juni 2016: Jubiläumsaktion des Beirates – Fest zum Jubiläum

Wollen Sie wissen, wie es war?

 

Jubiläumsaktion des Beirates

100 Jahre DRK-Schwesternschaft Ostpreußen e.V. – da gibt es viel zu erzählen. In der Jubiläumsausgabe des Beirates ergreifen die Mitglieder das Wort. Alles Frauen, in einer Organisation vereint, die von früher und von heute erzählen. Unsere Mitglieder sind in den unterschiedlichsten Einsatzfeldern und mit vielfältigen Qualifikationen ein unverzichtbarer Teil des Gesundheitswesens. Als Fundament dienen ihnen die Berufsethischen Grundsätze für das tägliche Handeln.

Damit jedes Mitglied unserer Schwesternschaft auch eine Jubiläumsschrift erhält, waren die Beiratsmitglieder in den Gestellungsfeldern und Eigenbetrieben persönlich unterwegs. Einige trugen ihre Dienstkleidung oder die heutige Imagekleidung und andere alte Trachten – das zog die Blicke an. Oberin Angela Eggers und die stellvertretende Vorsitzende Regine Gilgen begleiteten die Aktionen in Itzehoe, Neumünster, Bad Segeberg, Ratzeburg und Mölln. Unsere Mitglieder freuten sich über kleine Präsente, das Beiratsmagazin, leckere Schokolade und den Besuch am Einsatzort.

Hier sehen Sie weitere Bilder. 

 

Großes Jubiläumsfest mit Vortrag und Tanz im „Himmel und Erde“

Unser rundes Jubiläum feiern wir das ganze Jahr hindurch. Aber 100 wird man nur einmal – da muss neben all den kleinen und großen Aktionen auch ein rauschendes Fest drin sein! Mit unseren Mitgliedern und geladenen Gästen haben wir im Himmel & Erde eine fröhliche Geburtstagsparty gefeiert. Mit leckerem Essen, netten Gesprächen, Musik, Tanz – und bester Stimmung.

Dass es allen Grund zum Feiern gibt, hatte Oberin Angela Eggers zu Beginn noch einmal deutlich gemacht. Sie erinnerte an die Wurzeln unserer DRK-Schwesternschaft Ostpreußen in Königsberg und ihre wechselhafte Geschichte. Es ging auf und ab im Laufe der 100 Jahre. Aber es ging immer voran. Denn „traditionell fortschrittlich“, wie das Motto in unserem Jubiläumsjahr lautet, war die DRK-Schwesternschaft Ostpreußen schon immer. „Gestellungspartner wurden gefunden, Gebäude gemietet, gebaut und gekauft. Ausbildungsträgerschaften übernommen, aufgegeben und wieder neu übernommen und neu belebt“, blickte Oberin Eggers auf die vergangenen Jahrzehnte. Zu Beginn hatte die Schwesternschaft ein Krankenhaus mit 120 Betten und einer Krankenpflegeschule, heute gibt es das Cläre-Schmidt-Senioren-Centrum mit 120 Einzelzimmern und den ambulanten Dienst, die Schwesternschaft MOBIL: 15 Fahrzeuge, 300 Quadratmeter Bürofläche, 63 MitarbeiterInnen und 700 KundInnenn. Unsere DRK-Schwesternschaft ist der größte Anbieter der spezialisierten ambulanten palliativen Versorgung in Schleswig-Holstein.

Die DRK-Schwesternschaft sei der „Porsche unter den Pflegekräften“, betonte Oberin Eggers. „Eines ist ganz sicher: Unsere Werte tragen.“ In der DRK-Schwesternschaft, in den Kliniken, in den Praxen und in der Praxis – nie seien die berufsethischen Grundsätze wertvoller als heute gewesen, „nie waren wir wichtiger als heute, als treibende Kraft im Gesundheitswesen“.

Dass man sich all das hin und wieder auch mal selbst sagen und sich loben muss, wenn es sonst keiner tut, machte Margit Hertlein in ihrem anschließenden Vortrag deutlich. Unter dem Titel „Niemand erkennt mein Genie“ verglich sie den Beruf mit einer langjährigen Partnerschaft – und reizte mit ihrer humorvollen Herangehensweise zum Lachen und Nachdenken gleichermaßen. Um auf lange Sicht durchzuhalten, müsse man auch etwas für sich selbst tun, betonte sie – so, wie das Jubiläumsfest. Doch 100 Jahre auf das nächste Fest warten, sei doch etwas lang. Und deshalb hatte Margit Hertlein, die seit über 15 Jahren als Trainerin, Coach und Konzeptexpertin tätig ist, ein paar Tipps parat. Einer davon lautet: Es lebt sich leichter, wenn man lernt, sich nicht aufzuregen. Wie das geht? Margit Hertlein demonstrierte es höchst anschaulich – mit einer orangefarbene Clownnase, die sie sich überstülpte: „Versuchen Sie damit mal, sich aufzuregen!“

Die Gäste waren begeistert. Und die anschließenden Gespräche zeigten, dass nicht nur der unkonventionelle Vortrag der Fränkin im Gedächtnis hängen bleibt – sondern auch die Botschaft.

Text und Fotos von Katrin Götz

Hier sehen Sie einige Bilder